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Entstehen neue digitale Formate unter Wasser? Bei “Blowback” schon!

sendestudio

Da kann der private Rundfunk nur staunen: ausgerechnet das sonst nicht so betont obercoole Deutschlandradio betritt digitales Neuland, in dem es unter Wasser geht: “Blowback” ist zunächst ein Hörspiel, nach dem Intro erfolgt die Fortsetzung aber als Handy-Game, begleitet von Podcasts. 2047 – das Wasser ist endgültig knapp geworden und in einem gigantischen Unterwasserhotel ist ein korrupter Ministaat entstanden. Die Hörer/User gehen auf die Jagd nach den wassergierigen Bösewichten, geführt nur von Geräuschen, Stimmen und Audioelementen. Wie so etwas inszeniert wird zeigt der richtig gute und nicht zu lange making-of-Beitrag.

Die Hörgame-Autorin Elodie Pascal in dem “Blowback-Blog”, den es natürlich auch gibt:
“Das Game spielt in einem Unterwasserhotel, dem DIMAH. Um von Level zu Level zu gelangen, muß man sich an einem sogenannten keysound orientieren, den man orten und auf den man dann zulaufen muss. Da das Game in einem Unterwasserhotel spielt, ist unser keysound der Lift. Man muss immer den Lift finden, in den man einsteigt, um ein Level tiefer zu kommen“. Eine Frau muß eine Geisel befreien, nur durch Sounds geleitet – dass der Mann die brummige Synchronstimme von Marlon Brando hat, macht alles noch einen Schuss 007iger.

Deutschlandradio Kultur also als digitaler Trendsetter, denn, so die Programmverantwortlichen: “BLOWBACK ist ein Hörspiel. BLOWBACK ist aber auch mehr als ein Hörspiel. BLOWBACK ist ein Experiment” Am 19.Januar 2015 um 0:05 gehts los, oder jederzeit danach per podcast. 2015 wird offenbar nicht nur bei Werbung und Hörfunk-PR ein spannendes Audiojahr, auch neue Formate entstehen.

Führende IT-Experten verstärken text-on-Geschäftsführung / Cord Dreyer wird Vorsitzender der Gesellschafter

Die auf die automatische Textgenerierung spezialisierte text-on GmbH, Berlin, hat den Business Consultant Hendrik Alscher und den Softwarearchitekt Sven Blanke zu neuen Geschäftsführern berufen und als Gesellschafter aufgenommen. Das habe die Gesellschafterversammlung einstimmig beschlossen, sagte Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Cord Dreyer in Berlin. „Bisher hat sich text-on vor allem mit der Entwicklung von Prototypen zur automatischen Erstellung von Texten aus Datenbanken befasst. Jetzt müssen zusätzlich marktreife und hoch skalierbare IT-Services entwickelt werden. Sven Blanke und Hendrik Alscher haben hier langjährige Erfahrung.“ Beide seien IT-Profis, die die Bedürfnisse der Kernzielgruppe von text-on genau kennen. Mit diesen Personalentscheidungen werde das Profil des Unternehmens als IT-Dienstleister und Lösungsanbieter geschärft. Cord Dreyer hatte Anfang 2014 das Management der text-on GmbH interimistisch übernommen. Dreyer wird als größter Gesellschafter und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung die strategische Ausrichtung der text-on GmbH weiterhin prägen.

Profile der neuen Geschäftsführer

Hendrik

Hendrik Alscher

Sven Blanke

Sven Blanke