Leitfaden für hörbare Kommunikationserfolge: Radio-PR wird zum Audio-Content

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In einer blitzschnellen Mutation wird aus „Hörfunk“ Audio-Content. Für wirkliche Kommunikationsprofis ist das Verschmelzen von Smartphone und hörbaren Inhalten die Chance, einen Teil des PR-Budgets noch sinnvoller zu investieren und nachweislich Reichweite zu erzielen. Es werden immer mehr Hörer in diesem Land, dagegen immer weniger Leser und sehr wenige „Bewegtbildwerbung-im-Internet-Nutzer“. Im vergangenen Monat meldeten die digitalen Branchenverbände, dass im vergangenen Jahr rund 240 Millionen Euro für Videowerbung im Internet ausgegeben wurden. Nur – wer hats wirklich gesehen? Und warum steckten die Werber vergangenes Jahr immerhin fast 2 Milliarden Euro in Hörfunk-Werbung und Hörfunk-PR? “Radio-PR ist schnell, präzise und extrem glaubwürdig”, meinen die Radio-PR-Experten von allmediachannels in Berlin – und wie es umgesetzt werden kann, gibt es auf blog’n’relations, einem der wichtigsten deutschsprachigen PR-Blogs ausführlich zu lesen!

Ist eine Sprachsoftware wie SIRI der perfekte Geheimnisverräter ? – ein Insider berichtet

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Siri, was passiert eigentlich mit meinem Sprachbefehl?

Sprachgesteuerte Prozesse sind bei Smartphones und Tablets mittlerweile Standard. Anstatt Kontakte aufwendig im Adressbuch zu suchen, Terminerinnerungen selber einzutippen oder die Internetseite eigenhändig zu googlen, können die entsprechenden Befehle einfach Siri und Co. diktiert werden. Doch was passiert, nachdem der Sprachbefehl erteilt wurde?

Dass die aufgenommenen Nachrichten nicht einfach gelöscht werden, dürfte niemanden überraschen. Sie werden bei Microsoft, Apple und Co. gespeichert und zur Auswertung an Analysten weitergeleitet. AJ Dellinger vom Technologie-Blog Daily Dot hat sich genauso einen Job als Sprachnachrichtenanalyst gesucht. Für wenige Dollar war es seine Aufgabe, sich die gesprochenen Texte anzuhören und mit dem zu vergleichen, was das Programm verstanden hat. Microsoft und Apple betonten gegenüber dem Tech-Blog, ausschließlich anonymisierte Daten weiterzugeben, doch erzählen Siri-Nutzer ihren ‚persönlichen Assistenten‘ so viel, dass es gar nicht nötig ist, die Adresse zu kennen, um zu wissen, woher die Person kommt. Über die Nennung von Arztterminen, Besuchen bei Freunden und speziellen Orten, nach denen gesucht wurde, erfahren die Analysten mehr, als den meisten Menschen lieb sein dürfte.

Dellinger berichtet zudem von sehr sensiblen Informationen, wie Selbstmordgedanken, die dem Sprachassistenten diktiert wurden. Die Informationskette über uns Konsumenten lässt sich Dank Siri für die Konzerne perfekt schließen: die gesprochenen Nachrichten werden zwar anonym von den großen Konzernen weitergegeben, diese haben aber selbst eine Fülle an zusätzlichen Informationen zu den Sprechern der Texte. Das diese Informationen miteinander verbunden werden, ist auf Knopfdruck möglich. Wer also Apple, Microsoft, Samsung und die anderen Konzerne nicht mit noch mehr Informationen füttern möchte, sollte auf den Sprachassistenten verzichten. Übrigens: in den einzigen Mitbewerber von Siri hat im vergangenem Jahr ein interessanter Risikokapitalgeber investiert: das CIA. So unwichtig scheinen Sprachinformationen von hunderten von Millionen von Menschen nicht zu sein.

Den ganzen Erfahrungsbericht von Dellinger gibt es hier http://www.dailydot.com/technology/siri-google-now-cortana-conversations/